Grabstein Kosten:

Nachstehend finden Sie eine Übersicht von Preisspannen für verschiedene Grabsteinarten:

 

  • Grabstein für Sarggrab: 1500 bis 5500 Euro
  • Grabstein für Urnengrab: 1250 bis 3000 Euro
  • Grabplatte: 300 bis 2000 Euro
  • Grabdenkmal: 5000 bis 10.000 Euro

Diese Preisspannen der Grabstein Kosten sollen lediglich eine erste Orientierung bieten.

Generell sind die Grabstein Kosten sehr individuell und hängen von Größe, Material und Fertigung ab.

Online können die Preise deutlich günstiger ausfallen.  Ein Blick ins Internet lohnt sich also.


Wo kann ich Grabsteine günstig kaufen?

Möchte man einen Grabstein günstig kaufen, so gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:

 

  1. Zum einen kann man traditionell bei Steinmetzen einen Grabstein kaufen, dies ist meist die teuerste Variante mit den höchsten Grabstein Kosten.
  2. Die zweite Variante ist, den Grabstein im Internet zu kaufenMittlerweile werden viele Grabsteine (inklusive individuellen Gravuren) online angeboten und bieten eine besonders günstige und dennoch gleichwertige Alternative zum herkömmlichen Grabsteinkauf beim Steinmetz vor Ort mit deutlich geringeren Grabstein Kosten. Online bestellte Grabsteine (sogar inklusive individueller Gravur) sind in der Regel innerhalb von 3 - 14 Tagen versandfertig (je nach Aufwendigkeit des Grabsteins) und können somit auch vom Zeitaufwand überzeugen.Die besten Angebote finden Sie hier.  

Top 6 Grabsteine im Internet:


Grabstein "Standard"


Grabstein Standard
  • Granit
  • 20cm x 20cm x 5cm
  • Gravur inklusive
  • 7kg
  • Farbe: Schwarz marmoriert

Grabstein "Premium"


Grabstein Premium
  • Granit
  • 40cm x 30cm x 6cm
  • Gravur inklusive
  • 22kg
  • Farbe: Schwarz

 


Grabstein "Exzellent"


Grabstein Exzellent
  • Granit
  • 40cm x 30cm x 6cm
  • Gravur inklusive
  • 24kg
  • Farbe: Orion

 



Urnengrab "Standard"


Urnengrab Standard
  • Granit
  • 50cm x 40cm x 3cm
  • Gravur inklusive
  • 41kg
  • Farbe: Grau marmoriert

 

 


Urnengrab "Premium"


Urnengrab Premium
  • Granit
  • 80cm x 80cm x 15cm x 6cm
  • Gravur inklusive
  • 50kg
  • Farbe: Orion

 


Urnengrab "Exzellent"


Urnengrab Exzellent
  • Granit
  • 100cm x 100cm x 15cm x 6cm
  • Gravur inklusive
  • 60kg
  • Farbe: Schwarz marmoriert


Sind Grabstein Kosten steuerlich absetzbar?

In speziellen Fällen sind Grabstein Kosten als "außergewöhnliche Belastung" steuerlich absetzbar. 

Für die Absetzbarkeit der Grabstein Kosten muss eine der beiden Bedingungen vorliegen:

  1. Die Grabstein Kosten müssen aus rechtlichen Gründen von den Erben übernommen werden und das geerbte Vermögen (dazu gehört neben Barvermögen auch Immobilienvermögen etc.) ist geringer als die Kosten für die Beerdigung. 
  2. Die Grabstein Kosten werden freiwillig aus sittlichen Gründen gezahlt (Soziale Verbundenheit zu Verstorbenem und Hinterbliebenen)

In diesen beiden Fällen können die Kosten für Grabstein und Beerdigung bis zu einer Höhe von 7.500 Euro steuerlich abgesetzt werden.



Was ist eine Sozialbestattung und wer trägt die Kosten?

Grundsätzlich trägt bei einer Sozialbestattung das zuständige Sozialamt die Grabstein Kosten und die Bestattung. Für eine Sozialbestattung muss ein Antrag beim Sozialamt eingereicht werden sowie Nachweise über die persönlichen finanziellen Verhältnisse des Antragstellers. Prinzipiell muss aber ein Antragsteller nicht zwingend Sozialhilfe oder Hartz IV beziehen, um eine Kostenbeteiligung oder Kostenübernahme durch das Sozialamt beantragen zu können. Eine Sozialbestattung kann also (Pflicht-)Erben in finanziell schlechten Situationen helfen, ihrer Bestattungspflicht nachzukommen, indem das Sozialamt die Grabstein Kosten und Bestattungskosten übernimmt. 


Doppelgrab gleich doppelte Kosten?

Viele Paare oder Familien entscheiden sich für ein Familiengrab bzw. ein Doppelgrab. Aber bedeutet ein Doppelgrab auch immer gleich doppelte Grabstein Kosten und Grabkosten? 

Prinzipiell kann man schon beobachten, dass Kosten für einen Doppelgrabstein bzw. ein Doppelgrab höher sind als für ein normales Einzelgrab. Der Grabstein ist meist größer, ist mit mehr Material und Arbeitsaufwand für den Steinmetz verbunden und kostet deshalb meist deutlich mehr als ein normaler Grabstein. Die laufenden Kosten allerdings sind für ein Doppelgrab etwas geringer als für zwei bzw. mehrere Einzelgräber, da hier nur ein Grab gehegt und gepflegt werden muss.

Neben den sentimentalen Gründen für ein Doppelgrab bzw. ein Familiengrab gibt es also auch Kostengründe die auf langfristige Sicht gegen ein Einzelgrab sprechen. 


Kann man einen Grabstein gebraucht kaufen?

Zugegeben, einen Grabstein gebraucht zu kaufen klingt nach einer ungewöhnlichen Idee. Dennoch gibt es diese Möglichkeit. Einen gebrauchten Grabstein kann man teilweise bei Friedhofsverwaltungen anfragen, aber auch bei Steinmetzen. Ein gebrauchter Grabstein ist wesentlich günstiger als die Grabstein Kosten, der neu gekauft wird. Grabstein Kosten für gebrauchte Grabsteine liegen bei ca. der Hälfte der Kosten eines neuen Grabsteins. Der alte Grabstein muss neu geschleift und ggf. nochmal gereinigt werden, dann steht dem ganzen aber nichts mehr im Wege.  

 

Grabstein Infos


Was ist ein Grabstein und welche Arten gibt es?

Grabsteine sind bearbeitete, meistens beschriftete massive Natursteine, die auf Friedhöfen in der Regel am Kopfende eines Grabes freistehend aufgestellt sind. Dabei gehört meistens je ein Grabstein zu einem Grab. Grabsteine dienen in den meisten Kulturen und allen großen Religionen zum Totengedenken sowie zur oberirdischen Kennzeichnung einer Grabstelle.

Heutige Grabsteine weisen im Regelfall die Namen und Lebensdaten der Verstorbenen auf, ein Kreuz oder andere Symbole, und manchmal kleine Bilder oder einen Grabspruch. Die Gestaltung kann durch eine Friedhofsordnung geregelt sein. 



Geschichte des Grabsteins:

In der Antike wurden außerhalb von griechischen, griechisch-römischen und römischen Städten ganze Gräberstraßen angelegt (Athen,Pompeji, Via Appia bei Rom), die neben kleinen Baulichkeiten, Tempeln und Monumenten mit zahlreichen Grabsteinen (Stelen) besetzt waren. Römische Grabsteine mit Inschriften und Reliefdarstellungen fanden sich überall dort, wohin sich die römische Herrschaft und Kolonisation erstreckte.

 

 

Die Christen übernahmen die römische Sitte, Grabsteine und Steinsarkophage vor den Toren der Stadt zu errichten. Mit der aus der Reliquientranslation in die Kirchengebäude einhergehenden Suche nach dem fürbittenden Beistand der Heiligen entwickelte sich der Brauch, den geistlichen und weltlichen Adel, später auch wohlhabende, um die Kirche verdiente Bürger in Gewölben unter dem Fußboden der Kirchen, Kapellen und Kreuzgänge zu bestatten. Als äußeres Zeichen des Bestattungsortes wurden oberhalb des Fußbodens Grabplatten mit Inschriften und den Reliefbildnissen der Verstorbenen eingelassen. Diese Grabplatten wurden entweder aus Marmor, Sand-, Kalkstein, Granit, Schiefer oder auch Metall (Messing, Bronze) gefertigt. Als der Fußboden der Kirchen nicht mehr ausreichte, wurden die Grabplatten an den Wänden und Pfeilern der Kirchenschiffe und Kapellen aufrecht stehend befestigt. Im weiteren Verlauf wurden auch die in den Fußboden eingelassenen Grabplatten aufgerichtet, um sie vor der Zerstörung durch den Abrieb der Fußtritte zu schützen.

 

Da Grabsteine aus Granit und anderen Gesteinen teuer waren, wurden vielfach auch Grabmäler oder Kreuze aus Holz verwendet, die jedoch aufgrund der geringeren Haltbarkeit oft vergangen sind. 


Grabsteine in verschiedenen Kulturen:

Christliche Grabsteine

Bei Gräbern in christlichen Kulturen werden meist der Name des Verstorbenen und das Geburts- und Todesdatum (oder nur das Jahr) angegeben. Insbesondere in katholischen Ländern sind Bilder der Verstorbenen üblich. Grabsteine werden oft mit biblischer Ornamentik versehen, im evangelischen Raum sind auch Bibelsprüche auf folgende Äußerung Luthers hin üblich.

„Wenn man auch sonst die Gräber wollte ehren, wäre es fein, an die Wände, wo sie da sind, Sprüche aus der Schrift darüber zu malen oder zu schreiben, dass sie vor Augen wären, denen, so zur Leiche oder auf den Kirchhof gingen.“

 

Jüdische Grabsteine

Sie heißen Mazevot und sind oft mit Symbolen versehen (zum Beispiel Segnende Priesterhände, Levitenkanne, Schofar), die auf die Bedeutung des Toten im Leben hinweisen sollen. Oft ist die Inschrift auf einer Seite hebräisch, auf der anderen in der Landessprache. Es ist üblich, dass die Hinterbliebenen bei einem Besuch des Grabes einen (dauerhaften) Kieselstein auf den Grabstein des Toten legen. Dafür sind (lebende, also verderbende) Blumen oder Pflanzen nicht im Gebrauch.

Osmanischer Grabstein (Istanbul, 19. Jahrhundert)

 

Islamische Grabsteine

Es kann ein Grab nach der Beisetzung mit einem Grabstein versehen werden, der den Namen und das Alter des Verstorbenen (sowohl nach dem Lunarkalender des Islams diesen eingravieren, als auch nach gregorianisch geprägten Solarkalender), die Namen des Vaters oder der Mutter, Blumenornamentik, Bilder der Verstorbenen, schriftliche Verweise auf ihre Todesursachen, Koranversen und Hadithen beinhalten kann. Hier gibt es teilweise Unterschiede, je nach Ethnie und Land, oder nach Gesichtspunkten wie wirtschaftlicher, politischer und sozialer Status des Verstorbenen.

 

Japanische Grabsteine

Es wird üblicherweise der Grabstein mit Grab der Familie xy beschriftet, die einzelnen beigesetzten Familienmitglieder werden, wenn überhaupt, nur auf der Rückseite aufgelistet. Die Familienzugehörigkeit wird patrilinear bestimmt. Bräuche und Pflege variieren, jedoch besuchen viele Familienangehörige die Gräber ihrer Familie zum Anlass des Obon-Festes.



Grabstein-Arten:

Der stehende Grabstein

Der stehende Grabstein ist die am meisten verbreitende Variante des Grabsteins. Er bietet durch seine große, gut einsehbare Fläche viel Raum für Schriften und Verzierungen. Der Vorteil eines stehenden im Vergleich zu einem liegenden Grabstein ist die höhere Resistenz gegenüber Erdabsenkungen. Durch das zuvor gesetzte Fundament und die damit verbundene Standfestigkeit muss der Steinmetz auch nach langer Zeit nicht nachbessern. Somit werden eventuell anfallende, nachträgliche Grabstein Kosten vermieden.

 

Der liegende Grabstein

Der liegende Grabstein eignet sich für Sarg- und gleichgut für Urnengräber. Im Gegensatz zum stehenden Grabstein existieren beim liegenden Grabstein Varianten mit und ohne Fundament. Im zweiten Fall legt der Steinmetz das Grabmal ohne vorherige Fundamentierung auf das Grab und kann es durch einen Keil auf der Rückseite leicht anschrägen. So ist der Schriftzug auf dem Stein von oben gut lesbar. Die Installation des liegenden Grabsteins ist günstiger als die des stehenden Grabsteins, da bei diesem eine Fundamentierung durch den Steinmetz erforderlich wäre. Durch diesen Aspekt ist der liegende Grabstein anfälliger gegenüber Erdabsenkungen und ein Steinmetz muss ihn nachträglich richten, wodurch weitere Kosten entstehen können. Des Weiteren ist der liegende Grabstein aufgrund seiner waagerechten Ausrichtung und Nähe zum Boden anfälliger gegenüber Schmutz und Witterungsbedingungen. Daher bedarf er regelmäßiger Pflege und Säuberung, um die Grabanlage in einem ansprechenden Zustand zu erhalten.

 

Der Wiesenstein

Der Wiesenstein ist eine kleine Grabplatte, die ein Steinmetz ebenerdig in den Erdboden einarbeitet. Die Grabpflege ist einfach, da der Grabinhaber lediglich umliegendes Gras regelmäßig entfernen und Schmutz auf der Grabplatte beseitigen sollte. Weitere Pflanzarbeiten entfallen. Aufgrund der Größe und Pflege dieser Art der Grabanlage ist der Wiesenstein eine kostengünstige Alternative im Vergleich zu stehenden oder liegenden Grabsteinen mit Einfassung. Ob und in welcher Weise ein Wiesengrab angelegt werden darf, ist durch die Friedhofsordnung bestimmt, die vor bestimmten Maßnahmen eingesehen werden sollte.

 

Stehende und liegende Grabsteine können mit oder ohne Einfassung eingerichtet werden. Teilweise verlangen Friedhofsordnungen jedoch eine Einfassung. Auf die Einfassung kann entweder eine Abdeckung in verschiedenen Formen (halboffen oder geschlossen) angebracht werden.


Gestaltungsvorschriften

Größe und Aussehen von Grabsteinen unterliegen in Deutschland der jeweiligen Friedhofsordnung. Grabsteine werden aus Natursteinen aus aller Welt hergestellt. Die Friedhofsordnungen liegen in der Gestaltungshoheit von Kommunen oder Kirchen. Die Vorschriften befassen sich unter anderem mit der Farbe und Oberflächenbearbeitung des Grabsteins, mit eingravierten Schriftbuchstaben oder aufgesetzten Buchstaben aus Bronze oder Aluminium.

 

Die Formen der Grabsteine

 

Breitstein (meist für Doppelgrabstellen):

Breite des Steins zirka 1,20 m und mehr, Höhe unterschiedlich ab 1,00 m

 

Reihenstein (meist für Einzelgrabstellen):

Breite des Steins zirka 0,80 m, Höhe ab 0,80 m

Stele (meist für Einzelgrabstellen) Als Grabstein gibt es menschenkörperhaft aufrecht gestellte Grabsteine, die Stele genannt werden

 

Urnenstein (Einzelgrabstelle oder Sammelgräber):

Steinhöhe meist unter 0,60 m und quaderförmig

Kissenstein oder Liegestein (meist für Einzelgrabstellen): rechteckige bis quadratische Form (Größe variabel zirka 0,50 x 0,50 m), zirka 0,15 bis 0,20 m hoch

 

Daneben gibt es auf Gestaltungsfeldern (eigenständige Grabfelder auf Friedhöfen) die Möglichkeit Grabsteine aufzustellen, die vergleichsweise frei nach den Vorstellungen der Hinterbliebenen gestaltet sind. Steinmaterialien und Bearbeitungen sind frei wählbar, die Größen der Steine werden durch die Grabgröße begrenzt.

 

Die Standfestigkeit

Stehende Grabsteine, die höher als 0,50 m sind, werden in regelmäßigen Zeitabständen - meist nach der Frostperiode - zur Sicherung der Verkehrssicherheit einer Standfestigkeitsprüfung unterzogen. Ein Beauftragter der Friedhofsverwaltung prüft von Hand, ob der Stein noch fest mit dem Sockel und dem Fundament verankert ist. Ein komplexeres Prüfverfahren erfolgt mit mechanischen Geräten, die eine gleichbleibende Last gegen den Stein aufbringen. Dabei wird das „unkontrollierte Rütteln von Hand“ vermieden, durch das möglicherweise Steine gelöst werden können.


Grabstein Gestaltungsentwicklung

In früheren Zeiten war neben den Daten des Verstorbenen, der Verwandtschaftsbezug der Verstorbenen in Familiengräbern, Informationen über Herkunft, Beruf, Funktionen gelegentlich ein in oft ovale Keramik gebranntes Porträt üblich. Einige alte Grabmale tragen einen Leit- oder Sinnspruch, manche figurale Ausgestaltung, wie Symbole aus dem Bereich des Glaubens, aber auch aus dem Leben. Beispielhaft seien die mit den Köpfen unten gekreuzten Hämmer des - beendeten - Bergbaus genannt. Eine neue Tendenz ist die stärkere Individualisierung von Grabsteingestaltungen, die persönliche Lebensbezüge darstellen oder sehr nüchtern originelle Sprüche wie: Das war alles. 


Grabstein Material

Das Material eines Grabsteins ist meist wie der Name schon sagt eine Gesteinsart. Hierbei gibt es jedoch auch viele Variationen und damit einhergehend unterschiedliche Grabstein Kosten. Ein Grabstein aus Marmor kostet mehr als ein Grabstein aus einfachem Kalkstein. Um die Grabstein Kosten so gering wie möglich zu halten empfiehlt es sich, eine Gesteinsart zu wählen, die sowohl in der Anschaffung günstig ist, aber auch in der Pflege. Am gängigsten ist und bleibt der Marmorgrabstein, da dieser optisch am besten überzeugen kann und auch am langlebigste ist.      


Grabsteine aus Polen

Die Grabstein Kosten in Deutschland sind hoch! Um Grabsteine günstig zu kaufen wählen daher viele Leute den Weg ins Internet oder ins Ausland, um ihre Grabsteine zu kaufen. Gerade Grabsteine aus Polen machen dem deutschen Markt große Konkurrenz mit sehr geringen Grabstein Kosten. Kein Wunder also, dass bei diesen Grabstein Kosten mittlerweile jeder fünfte Grabstein in Deutschland aus Polen stammt.